Zawonia
Die Gemeinde Zawonia befindet sich im zentral-östlichen Teil der Wojewodschaft Dolno¶l±skie. Ihre Fläche umfaßt 11.812 Ha, die Einwohnerzahl beträgt 5360 Personen. Die heutige Wirtschaft in der Gemeinde basiert auf der Agrar- und Forstwirtschaft. Die Wälder haben einen 40% Anteil an der Gesamtfläche. Sie werden in zwei größere Komplexe aufgeteilt. Der erste von ihnen heißt Grochowa Wälder (abgeleitet von Namen der Försterei), der zweite ist ein Teil eines großen Waldgebietes, das Milickie Wälder genannt wird. In der Nähe der Ortschaften Czeszów und Trzêsawice findet man zahlreiche Teiche, darin auch kommerzielle. In der Sorge im die Ökologie, hat die Gemeinde eine moderne Mülldeponie angelegt, in der Zukunft ist eine Kläranlage geplant.
In der Gemeinde funktionieren zwei Grundschulen und ein Gymnasium, alle mit gut ausgestatteten Sporthallen. Den kulturellen Bereich deckt das Gemeindezentrum für Kultur und eine Bücherei in Zawonia, zu deren Aufgabe ebenfalls die Aufsicht über die Dorfgemeinschaftsräume gehört. Neulich entstandene Vereinigung der Volkssportgruppen verbindet Sportbegeisterte aus dem gesamten Gemeindegebiet und organisiert Sport- und Feizeitveranstaltungen jeder Art. In der Schulferien ist ein Schwimmbad geöffnet, das einen sehr schönen Standort im Zentrum von Zawonia hat.
Die Gemeinde Zawonia sieht in ihren Erschleißungsplänen die Förderung der Familienfreizeitgestaltung und der Entwicklung der Einfamilienbebauung. Sie bietet das Wortvollste an d.h. reine Luft, klare Gewässer und Wälder. Archäologen fanden Hinweise, die auf dir Anwesenheit von Menschen auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Zawonia hindeuten, die in das Steinzeitalter reichen.
Dir Ortschaft Zawonia wird erstmals im Jahr 1236 erwähnt. Im Jahr 1257 hat der Fürst Heinrich III. der Weiße ein Dokument herausgegeben, das der Stadt die Gründung mit deutschem Recht erlaubt. In dieser Zeit ist Zawonia in den Besitz des Zisterzienserinnenklosters in Trzebnica übergegangen, das nicht an der Entstehung einer Konkurrenzstadt für Trzebnica interessiert war. Das Berechtigungsdokument für die Stadtgründung wurde nie umgesetzt. Das Dorf blieb im Besitz des Klosters bis zur Säkularisation im Jahr 1810, fiel dann in den Besitz des Preußischen Staates.
Seit seinen Anfängen war Zawonia ein Dienstleistungs- und Handelszentrum für dir Umgebung. Schon im Jahr 1266 waren hier zwei Mühlen, ein Vorwerk in Betrieb und Fischteiche. Um das Jahr 1830 waren im Dorf ca. 30 Webwerkstätten im Betrieb. Doch niemals entwickelte sich hier dir Industrie. Im Jahr 1945 wurde der Ort von der sowjetischen Armee eingenommen, in dem Jahr trafen hier auch dir ersten polnischen Siedler ein. In der Nachkriegszeit, ähnlich wie heute, ist Zawonia der Sitz der Gemeindeführung. Im Jahr 1996 hat der Gemeinderat das Erscheinungsbild des Wappens der Gemeinde Zawonia verabschiedet, das geschichtlich und ikongraphisch an die Tradition und die Symbole des Polentums im Piastenland anknüpft.
|