Trzebnica
Die Staut Trzebnica Siegt 25 km nördlich von Wroc³aw: Zur Zeit gilt sie nicht nur als Sitz der Kreisbehörde, Sündern auch der Stadt- und Gemeindeselbstverwaltung des Kreisen Trzebnica., der die Stadt und 41 Dorfgemeinden umfaßt.
Die Stadt und Gemeinde mit einer Fläche von 200 km2 haben insgesamt ca. 22.500 Einwohner. Die Stadt liegt ca. 150 m ü.d.M. and grenzt an Wzgórza Trzebnickie (Hügel), die in der Nähe von Trzebnica eine Höhe von 257 m ü.d.M. (Farna Góra, Ciemna Góra) erreichen. Winna Góra liegt neben der Basilika erreicht 219 m ü.d.M. Er wird gewöhnlich Kocia Góra (Katzenberg) genannt.
Im Laute von den letzten Jahrzehnten hat die Stadt die leitende Funktion in folgenden K freichen übernommen:
- Verwaltung und Dienstleistung; heutzutage gibt es hier Starostenamt, Stadt- und Gemeindeamt, Gericht und Bezirksstaatsanwaltschaft, Finanzamt, Niederlassung der Sozialversicherungsanstalt sowie einiger Hanken.
- Krankenhaus und Sanatorium; Mikrochirurgie auf dem Gebiet der Transplantationen van Bewegungsorganen sowie rehabilitations-orthopädische. Funktion für Kinder und Jugendliche
- religiöses Zentrum mit einem europäischen Umfang; Pilgerfahrten zum St.-Hedwigs-Sanktuarium
Die mittelalterlichen Urkunden sind ein Beweis dafür, daß Trzebnica bereits 1138 eine Marktsiedlung war. Die Geschichte von Trzebnica greift auf die uralten Zeiten zurück. Der Mensch (homo erectus) erschien hier bereits vor 500.000 Jahren. Es weisen darauf zahlreiche Ausgrabungen aus der Altsteinzeit am Abhang von Winna Góra hin. Den entscheidenden Einfluß auf die Entwicklung der Siedlung hatte die 1202 von dem Fürsten Heinrich den Bärtigen und seiner trau Hedwig vorgenommene Stiftung des Klosters und der Kirche. Ein Jahr später hat der Bischof Cyprian Zisterzienserinnen in das Kloster gebracht. Die Abtei Trzebnica galt als erstes Frauenkloster auf dem Gebiet Polens. Eben das Kloster halte den entscheidenden Eimfluß auf die Entwicklung von Trzebnica Es war ein religiöses, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum.
Das Stadtrecht erlangte Trzebnica 1250 unter Äbtissin Gertrude, Tochter vom Heinrich I. den Bärtigen. Im XIV. Jh. fand sich Trzebnica auf dem Gebiet des Fürstentums Ole¶nica und wurde Jan Luxemburczyk als Lehnen gegeben. Trzebnica wurde mehrmals zerstört und abgebrannt. 1432 wurde Trzebnica von den Hussiten, 1475 durch Truppen von Maciej Korwin und während des 7-jährigen Kriegen von Preußen verwüstet.
1533 wurde Trzebnica von Karl. I den Bürgern von Wroc³aw Pfand gegeben. Der Anfang der habsburgischen Regierung brachte eine Wirtschaftsbelebung. Es ist damals u.a. die Handwerkerzunft entstanden und wurden neue Häuser sowie eine Badeanstalt erbaut. Sie winden jedoch bald wahrend des 30-jährigen Krieges zerstört.
Danach kam eine lange Zeit des Friedens und des wirtschaftlichen Wiederaufbaus.
Ein wichtiger Zeitpunkt in der Geschichte von Trzebnica war der Aufenthalt der Katarzyna von Opalinskis Leszczyñska, Frau von Stanislaus, dem späteren König Polens. Sie wohnte im Hör in der
Ogrodowa-Straße und hat dort ihre Tochter Katarzyna geboren, die dann zur Frau von Ludwig XV., König Frankreichs, wurde. 1866 ist in Wroclaw tue Choleraseuche ausgebrochen. Die reicheren Bürger begannen, ihre Familien "zum Schutz variier Seuche" in die gesunde und trockene Umgebung von Trzebnica zu schicken. Dadurch wurde der Ferienort bekannt. Die erste Naturheilanstalt ist hier am 1. Mai 1888 entstanden. In ihrer Nachbarschaft wurden Pensionen und Villen errichtet. Große Bedeutung für die Entwicklung der Stadt halle ihre Elektrifizierung im Jahre 1897 sowie Herstellung der Eisenbahnverbindung mit Wroclaw. 1945 war die Stadt entvölkert und zerstört. In Trzebnica und ihrer Gegend wurden die Truppen der II. Polnischen Armee untergebracht. Vom 26. April bis mm Anfing Juni 1945 galt Trzebnica als Sitz der Wojewodschaftsbehörde und wichtiges Siedlungszentrum.
Heutzutage erfreut sich Trzebnica des guten Rufes als Stadt mit einem reichhaltigen Kaliurangebot. Jährlich finden hier die Wachen der christlichen Kultur, Internationale Festspiele der Orgel- und Kammermusik sowie eine Reihe von den durch kulturelle Einrichtungen angeboten Veranstaltungen statt. Zu nennen sind hier besonders
- Obstgartenfest - eine der wichtigsten kulturellen Veranstaltungen im
Niederschlesien
- Gesellschaftstanzurnier
- Festspiele der Kinderlider "Biedronka", "Ka³amarz"
- Kocia Góra - Freilichtveranstaltung, organisiert gemeinsam mit dem Polnischen Rundfunk Wroc³aw
Beachtlich sind hier auch allgemeinpolnische Sportveranstaltungen wie Silvesterstraßenlauf, öffentliche Meisterschaft Polens im "Chiñczyk-Spiel". Geländelauf im Herbst und Frühling, veranstaltet durch die SPORTHALLE der Gemeinschaft für Verawaltungs-Bildungsstellen.
Mehrere Baudenkmäler und Kunstwerke und vor allem das St.-Hedwigs-Sankuarium tragen dazu bei, daß Trzebnica als, Pilgerstätte zahlreicher in- und ausländischer Pilger anzusehen ist.
Die Stadtbehörde von Trzebnica legt besonderen Wert auf Investitionen. Ein Beweis dafür ist die Tatsache, duß 48% der Gemeindeerträge 2000 dafür bestimmt wurden. Zu den vorgenommenen Investitionen gehören:
- Kläranlage für die Stadt Trzebnica
- Anschließen der Dörfer an das Wasserleitungsnetz
- Modernisierung des Sitzes der Selbstverwaltungsbehörde
- Renovierungen der Gemeindeschulen
- Einkauf neuer ästhetischer Überdachungen für Haltestellen in den Gemeindedörfern
- Straßenbau und vor allem Treffen der Maßnahmen zum weiteren Bau des 2. Teils der Umgehungsstraße. Durch ihre Vollendung wird dir Umgehungsstraße vom Transitverkehr entlastet.
Zur Zeit bereitet die Stadtbehörde die Gebiete auf Investitionen vor, was unter anderem den Bau von Dienstleistungsobjekten und Wohnhäusern, derer Architektur das historische Stadtbild mitprägt, sowie Errichtung in der Gemeinde neuer Betriebe, in denen die Einwohner unserer Region Beschäftigung finden, zur Folge hatte.
Es wird gerade der lokale Raumordnungsplan erarbeitet, der in der nächsten Zeit ermöglicht, sie Zone organisierter Erwerbstätigkeit in der Nähe der Umgehungsstraße in Trzebnica zu bilden.
Urz±d Miasta i Gminy Trzebnica
Pl. Pi³sudskiego 1
55-100 Trzebnica
tel.: (0048 71) 312 06 11
http://www.trzebnica.pl
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